Von hier kommen wir - bis hier hin sind wir schon gekommen...

Die ersten Medienberichte in der Kreiszeitung zum Thema Verkehrskonzept in Stuhr, sowie zwei Unfälle auf der Varreler Landstraße

28.01.2024 - Kreiszeitung - Tempo 30: Da geht viel in Stuhr-Varrel

06.09.2025 - Kreiszeitung - Auto rammt Familie: Kleines Mädchen (3) kämpft um ihr Leben

08.10.2025 - Kreiszeitung - Tempo 30 auf Varreler Landstraße soll Radverkehr sicherer machen

17.10.2025 - Kreiszeitung - Überschlag in der Kurve: Fahrer muss von der Feuerwehr befreit werden


05.11.2025 - Auf mal werden Fahrrad-Piktogramme auf die Varreler Straße gemalt und neue Schilder mit 30 Km/h Begrenzung aufgestellt. Dies betrifft auf mal die komplette Varreler Landstraße und nicht nur Teilbereiche. Parallel wird der kombinierte Geh/Radweg nun als reiner Gehweg beschildert. Dies stößt bei vielen Anwohnern auf völliges Unverständnis und betrifft nicht nur die Stuhrer vor Ort, sondern ebenso die Pendler aus Delmenhorst und Bremen, die täglich diese Strecke befahren müssen.


06.11.2025 - Gabriela und Frank Donath und ihr Nachbar Matthias Göllner sind der Ausgangspunkt und der Beginn für den Protest dieser Verkehrsmaßnahmen an der Varreler Landstraße. Schnell wird den meisten Anwohnern klar, dass hier keine Verbesserungen im Sinne der Verkehrssicherheit entstanden sind. Im Ortsteil Varrel gibt es nur ein Thema das alle umtreibt und diese enorme Resonanz führt zu der Idee sich zu organisieren.


10.11.2025 - Frank Donath startet die erste online Petition bei "open Petition". Diese erreicht in kürzester Zeit, ausschließlich über den direkten Austausch im Ortsteil und social Media, etwa 2000 Unterzeichner. Das Thema wird vor Ort weiterhin heiß diskutiert und die neue Situation, gerade im Berufsverkehr zeigt das die neue Verkehrsführung mit dem Mischverkehr keine optimale Lösung darstellt. 


19.11.2025 - Vor den Büroräumen der Pflegeeinrichtung Donath an der Varreler Landstraße werden große Schilder aufgebaut. Hier wird eindringlich nochmals auf die Gefahren des Fahrradverkehrs auf einer viel befahrenen Landstraße hingewiesen. Gabriela Donath versucht die Ängste der älteren Menschen die noch Fahrrad fahren zum Ausdruck zu bringen. Sie ist gerade beruflich extrem dicht an den Menschen. Es ist Ihr eine Herzensangelegenheit, das niemand sich in Gefahr begibt. Hier zeigt sich aber schon eine Verhärtung der Fronten, Befürworter des Mischverkehrs, interpretieren die Aussagen anders und machen hier gezielt Meinungsmache gehen Frau Donath.


21.11.2025 - Gabriela und Frank Donath begeben sich ins Rathaus, zur Übergabe der Online-Unterschriften der ersten Petition. Diese wird an die erste Gemeinderätin Frau Scharrelmann persönlich übergeben. Es geht um eine Überprüfung der umgesetzten Regelung mit dem Fahrradverkehr auf der Varreler Landstraße. Auch die Kreiszeitung ist vor Ort und schreibt dazu einen Artikel.



01.12.2025 - Ralf Kaptein, nimmt Kontakt auf zu den Initiatoren. Es geht um eine Begleitung der angemeldeten Demo von Bürgern, vor der Verkehrsausschusssitzung am 03.12.2025 um 17:30 Uhr am Rathaus.


03.12.2025 – Ein Abend, der vieles verändert hat.

Als die CDU-Fraktion im Gemeinderat einen Antrag zur Überprüfung des Fahrradkonzeptes in den Verkehrsausschuss einbrachte, sprach sich das in Varrel und Umgebung schnell herum. Gabriela und Frank Donath sowie Matthias Göllner organisierten daraufhin eine Demonstration vor der Sitzung im Rathaus – und niemand hatte mit einer solchen Resonanz gerechnet.

Hunderte Bürgerinnen und Bürger kamen, um sich zu informieren, ihre Sorgen zu äußern und ihrem Unmut Gehör zu verschaffen. Die Kreiszeitung berichtete später von rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im Rathaus war der Sitzungssaal bis auf den letzten Platz gefüllt, selbst der Rang war voll. Viele Menschen mussten draußen bleiben und konnten die Sitzung gar nicht mehr verfolgen.

Die anschließende Verkehrsausschusssitzung wurde für viele zu einer großen Enttäuschung. Statt eines offenen Austauschs entstand bei zahlreichen Anwesenden der Eindruck, dass ihre Kritik und ihre Sorgen nur wenig Gehör fanden. Die große Zahl der Bürgerinnen und Bürger zeigte jedoch deutlich: Die Menschen wollten mitreden und gehört werden.

Genau an diesem Abend wurde der Grundstein für das Bürgerforum Stuhr e.V. gelegt.

Viele der Menschen, die an diesem Abend erstmals oder nach langer Zeit wieder kommunalpolitisches Interesse zeigten, engagieren sich heute dauerhaft im Bürgerforum. Aus einer spontanen Bürgerbewegung ist eine Gemeinschaft geworden, die sich für mehr Bürgernähe, Transparenz und Mitbestimmung in Stuhr einsetzt.

Der 3. Dezember 2025 war damit nicht nur eine Demonstration – er war der Beginn des Bürgerforum Stuhr e.V.

Ratsinformationssystem | Stuhr.de

So entstand die erste WhatsApp-Gruppe und der Start des Bürgerforum Stuhr via social Media.



10.12.2025 - Gemeinderatssitzung, weitere Bürgereinwände.

 

 

 

 

Ratsinformationssystem | Stuhr.de



16.12.2025 - Kreiszeitung - „Eine sehr spezielle Gemeinde“ - So blickt das Bürgerforum Stuhr auf die Kommunalpolitik

Das Bürgerforum Stuhr das erste mal als politische Initiative in einem Artikel der Kreiszeitung erwähnt.


12.01.2026 - Ralf Kaptein kandidiert als Bürgermeister für Stuhr.




05.02.2026 - Gründung des Bürgerforum Stuhr e.V. (eingetragener Verein)



26.02.2026 - Bürgerforum Stuhr im Kreuz Meyer, Ralf Kaptein und Kai-Uwe Jobst haben die Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Erste öffentliche Veranstaltung im Kreuz-Meyer mit großer Beteiligung, auch von den Parteien. 

Das Bürgerforum Stuhr stellte sich vor und es wurde vor allem mit den Parteien versucht eine Diskussion zu führen über die bekannten Themen, Varreler Landstraße und dem Ortskern Brinkum.

Diese Veranstaltung führte zu einem weiteren Zulauf von Bürgerinnen und Bürger ins Bürgerforum Stuhr. 

Viele Faktoren in der öffentlichen Darstellung der Politik haben gezeigt, dass es dringend notwendig scheint, dass die Bürger hier wieder selbst tätig werden müssen, wenn sie gehört werden wollen.


29.04.2026 - Im Kreuz-Meyer wurde in einer geheimen Wahl abgestimmt, der Vorstand des Vereins gewählt, die Kandidatenliste gewählt und alle erforderlichen Vorgaben zur Kommunalwahl 2026 in Stuhr beschlossen.

Ab hier beginnt unser aller erster Wahlkampf. Wer Basisdemokratie fordert, der muss diese auch vorleben. Also wurde über alles und jeden abgestimmt. Der Mehrheitsentscheid funktioniert nicht nur im politischen Verein. Er soll auch in Stuhr wieder für mehr Vertrauen und Akzeptanz in die Politik sorgen. Viele andere niedersächsische Gemeinden haben es schon vorgemacht, nun kann mit dem Bürgerforum Stuhr diese direkte Demokratie auch Einzug halten.


30.05.2026 - Das Bürgerforum Stuhr hatte zu einem Bürgerfest geladen und es kamen viele interessierte Bürger vorbei. Bei doch noch gutem Wetter wurde viel und ausgiebig über die kommende Wahl und die Themen der Bürgerinnen und Bürger aus Stuhr gesprochen.

Für uns ein guter Einstieg, weil wir so etwas zuvor noch nie gestemmt hatten. Alles musste sehr schnell gehen und mit vielen helfenden Händen ging es dann trotz widrigem Wetter beim Aufbau am Tag davor, letzten Endes doch noch alles gut über die Bühne. Vielen Dank an Rita Huf, die uns diese Möglichkeit gegeben hatte.


09.07.2026 - Ralf Kaptein und Elena Reimann verlassen das Bürgerforum Stuhr e.V. auf eigenen Wunsch.



13.07.2026 - Plakataktion, weitere Bürgerforum Stuhr e.V.- Wahlplakate aufhängen. Unser Team war schnell organisiert und wir hatten wie bei allem großen Spaß. Wieder eine tolle Leistung, die gezeigt hat, man kann auch ohne eine Partei zu sein, aus eigener Tasche einen solchen Wahlkampf führen.


Am 13.09.2026 ist die Gemeinderatswahl in Stuhr 

Gebt uns bitte Eure Stimmen

BÜRGER FÜR BÜRGER

Für eine neuen Politikstil in Stuhr

Für mehr Mitbestimmung und mehr Transparenz

Wünscht uns bitte viel Glück

Wir wollen mit Euch zusammen - etwas verändern