Barriere-Check
Sichere Zuwegungen sind ein grundlegendes Recht und ein entscheidender Faktor für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Unser Ziel ist es, Stuhr zu einer Gemeinde zu machen, in der niemand aufgrund körperlicher Einschränkungen oder anderer Benachteiligungen ausgeschlossen wird.
Der Barriere-Check umfasst dabei mehr als nur Rampen und Aufzüge. Es geht um die Gestaltung von öffentlichen Räumen, Gebäuden, Verkehrsmitteln, Straßen und Bereichen.
Als Bürgerforum Stuhr setzen wir uns aktiv dafür ein, dass der Barriere-Check in allen relevanten Bereichen umgesetzt wird. Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einbinden und gemeinsam Lösungen entwickeln, die den Bedürfnissen aller gerecht werden.
Mit unserer Kandidatin Gabriela Donath (Listenplatz 4) verfügen wir über eine engagierte und fachkompetente Persönlichkeit, die sich beruflich wie privat mit großem Einsatz für den Barriere-Check und die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt. Ihr Ziel ist eine Gemeinde, in der Teilhabe für alle selbstverständlich ist.
Dabei ist für uns klar: der Barriere-Check ist nicht nur eine Aufgabe für Spezialisten, sondern eine Haltung, die alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens durchdringen sollte. Deshalb halten wir Bürgerbeteiligung und Engagement vor Ort für einen wichtigen Bestandteil einer erfolgreichen Umsetzung von sicheren Zuwegungen.
Das Bürgerforum Stuhr wird dieses Thema weiterhin aktiv begleiten, Gespräche führen und Ideen entwickeln, wie Stuhr eine Vorreiterrolle in Sachen Barriere-Check einnehmen kann.
Wir freuen uns über Hinweise, Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft.
Mit Eurer Hilfe wollen wir dieses Thema aufzeigen anhand von realen Beispielen aus Eurem Leben.
Bitte bleibt sicher auf allen Wegen!
Beispiele von aktuell kritischen Bereichen in der Gemeinde Stuhr
Neue DHL-Station in Stuhr-Varrel
04.06.2026 - Stuhr-Varrel
Die neue DHL in Stuhr-Varrel an der Schulstraße, wurde leider in Bezug auf sichere Zuwegungen schlecht umgesetzt. Die Zuwegung ist für Bürger mit Gehbehinderungen schlecht bis gar nicht zu erreichen. Vor allem während der Hauptgeschäftszeiten der angrenzenden Firma, sind dort alle Parkplätze besetzt. Das schließt eine sichere Nutzung erst einmal aus. Dies ist ein gutes Beispiel, um sich zu Fragen wie Abläufe zu einer Bürgerbeteiligung schon in der Planungsfrage besser umgesetzt werden können und das eine Sicherheitsbegehung vor Ort, zur Endabnahme dringend erforderlich sind.
Brücke über die Varreler Bäke in Stuhr-Varrel
Datum29.06.2026 - Stuhr-Varrel
Ein weiterer Problembereich befindet sich an der Brücke über die Varreler Bäke an der Varreler Landstraße. Der einseitige Gehweg erschwert die Nutzung für Rollstuhlfahrende erheblich. Die Kombination aus einer ungleichmäßigen Steigung, einer Senke und den Höhenunterschieden zwischen den verschiedenen Belägen birgt ein erhöhtes Unfallrisiko. Selbst mit Unterstützung einer Begleitperson werden die Übergänge häufig zu einem abrupten Hindernis. Besonders problematisch ist dies, da sich in unmittelbarer Nähe das stark besuchte Eiscafé befindet. Ein durchgängiger, ebener Belag ist hier bislang nicht vorhanden.
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