Mein Name ist Sandro Magdsick, ich bin 44 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder im Alter von 14, 16 und 23 Jahren und ich lebe in Stuhr-Varrel. Beruflich bin ich seit 15 Jahren als Wirtschaftsinformatiker bei einem großen Handelsunternehmen in unserer Gemeinde tätig.

Seit einigen Jahren bin ich ehrenamtlich in unserer Gemeinde im Vereinssport tätig.
Neben meiner Aufgabe als lizensierter Trainer im Jugendfußball, bin ich als Jugendleitung in meinem Heimatverein für die Entwicklung des Jugendfußballs verantwortlich.

In den Sportvereinen sind wir auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen, um allen Bürgerinnen und Bürgern, sowohl Kindern als auch Erwachseneren und Senioren ein entsprechendes Sportangebot unterbreiten zu können. Hier stelle ich seit Jahren fest, dass es ein Ungleichgewicht zwischen Großprojekten, wie einem eigenen Schwimmbad und Grundinvestitionen in unsere Sportanlagen gibt.

Die jüngst eingeführten Änderungen der Verkehrsführung auf unseren Straßen, waren für mich der entscheidende Weckruf, sich mit den Entwicklungen in unserer Gemeinde intensiv auseinanderzusetzen.
Während unsere Kinder auf ihren Schulwegen und der Strecke zum Vereinsportplatz und wieder nach Hause mit dem Fahrrad auf Hauptverkehrsstraßen (teilweise im Dunkeln) gezwungen werden, setzt die Gemeinde ihre ideologischen Verkehrsvorstellungen Stück für Stück um, ohne die Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde nach deren Meinung zu fragen.

Es reicht eben nicht alle fünf Jahre drei Kreuze zu machen. Stattdessen möchte ich mich fortlaufend an der Arbeit für unsere Gemeinde beteiligen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dem Bürgerforum Stuhr beizutreten.