Mein Name ist Holger Sanft, ich bin 60 Jahre alt und lebe mit meiner Frau Petra in Stuhr-Varrel.
Seit 38 Jahren arbeite ich als Betriebselektriker in der Instandhaltung eines großen Bremer Unternehmens.
Die Entwicklung unserer Gemeinde verfolge ich seit vielen Jahren aufmerksam. Besonders die Veränderungen der Verkehrsführung auf der Varreler Landstraße sowie die aus meiner Sicht unzureichende Kommunikation seitens der Gemeindeverwaltung haben bei mir viele Fragen aufgeworfen und Enttäuschung ausgelöst.
Der Besuch einer Sitzung des Verkehrsausschusses – gemeinsam mit anderen engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern – hat mich in meiner Überzeugung bestärkt: Die Bürgerbeteiligung an kommunalpolitischen Entscheidungen muss deutlich verbessert werden.
Deshalb bin ich dem Bürgerforum Stuhr beigetreten. Ich möchte mich aktiv einbringen, konstruktiv mitdiskutieren und dazu beitragen, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wieder stärker gehört und berücksichtigt werden.
Mir liegt besonders am Herzen, dass Stuhr auch in Zukunft eine lebenswerte Gemeinde bleibt – ein Ort, an dem Menschen gerne wohnen, Familien eine Heimat finden und Unternehmen gute Rahmenbedingungen vorfinden.
Dazu gehören für mich eine funktionierende Infrastruktur, eine gute Verkehrsanbindung für Pendler, sichere Straßen und Wege sowie eine Politik mit Augenmaß. Die zunehmenden Probleme in Bremen, etwa bei der Infrastruktur, den Finanzen, der Sicherheit und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, zeigen aus meiner Sicht, wie wichtig es ist, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Entwicklungen, die die Lebensqualität beeinträchtigen, dürfen in Stuhr keinen Platz finden.
Besonders die Themen Sicherheit, Ordnung und eine verlässliche kommunale Entwicklung liegen mir am Herzen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Stuhr seinen eigenen Charakter bewahrt und nicht die Fehler übernimmt, die anderswo zu großen Problemen geführt haben.
Für mich gilt: Wer schweigt, überlässt anderen die Entscheidungen. Eine lebendige Kommunalpolitik braucht den direkten Blick aus der Bürgerschaft und den offenen Austausch mit den Menschen vor Ort.